Ful Medammes [aus grünen Fava Bohnen]

Ful Medames stand schon lange auf meiner inneren „Das müsste ich endlich mal kochen“-Liste. Nicht, weil ich selbst in Ägypten war und dort in irgendeiner kleinen Gasse eine Schale dampfendes Ful gegessen hätte. Sondern weil der Vorkoster seit Jahren davon erzählt. Also wirklich seit Jahren. Er hat Ful wohl vor sehr, sehr langer Zeit in Ägypten gegessen und träumt manchmal heute noch davon. So ein Gericht, das irgendwo im Gedächtnis hängen bleibt. Nicht wegen viel Schnickschnack, sondern weil es einfach gut war. Warm, würzig, sättigend, mit Brot gegessen und irgendwie genau richtig.

Das Problem war nur: In meinem Kopf war Ful immer mit ewig langem Kochen verbunden. Der Vorkoster war auch fest davon überzeugt, dass diese Bohnen stundenlang vor sich hin köcheln müssen. Und da ich in der Wohnmobilküche zwar gerne koche, aber nicht unbedingt Lust habe, den halben Tag einen Topf auf dem Herd zu bewachen, habe ich das Thema immer wieder weggeschoben. Bis ich plötzlich gefrorene Favabohnen in der Hand hatte.

der linke Rand des Emailletellers mit Ful Medames aus grünen Favabohnen in Nahaufnahme. Auf dem grünen Bohnenbrei sind gewürfelte Tomaten, Gurken und rote Paprika verteilt sowie gehackter Schnittlauch.

Dickbohnen. Saubohnen. Favabohnen. Diese grünen Bohnen, die bei uns gar nicht so oft im Alltag landen, aber eigentlich richtig lecker sind. Und da dachte ich: Moment mal, da war doch was. Ful! Vielleicht ist das jetzt der richtige Moment.

Und dann stellte sich heraus: Meine ganze Sorge war ziemlich umsonst. Ful muss nämlich gar nicht kompliziert sein. Zumindest nicht in meiner schnellen Wohnmobil-Version mit grünen Favabohnen. Die Bohnen werden recht schnell weich, lassen sich gut zerdrücken und ergeben mit Knoblauch, Kreuzkümmel, Zitronensaft, Olivenöl und frischen Toppings einen unglaublich leckeren Bohnenbrei.

Ein bisschen erinnert Ful an Loaded Hummus. (Rezept: KLICK) Also an einen würzigen, cremigen Brei als Basis, auf den dann alles kommt, was Geschmack, Frische, Säure und Biss bringt. Tomaten, Petersilie, Zwiebeln, Tahini, Olivenöl, Zitrone. Dazu Fladenbrot. Und dann wird gelöffelt, gedippt, geschoben und aufgetunkt.

Der Vorkoster war happy. Ich war happy. Und das Rezept darf deshalb unbedingt auf den Blog.

Was ist Ful Medames?

Ful Medames, oft auch einfach Ful oder Foul genannt, ist ein ägyptisches Bohnengericht aus Favabohnen. Es gehört zu den bekanntesten Gerichten der ägyptischen Küche und wird dort häufig schon zum Frühstück gegessen. Klingt für unsere Frühstücksgewohnheiten vielleicht erstmal ungewohnt, ist aber eigentlich ziemlich logisch: Ful ist warm, sättigend, günstig, nahrhaft und macht lange zufrieden.

Von oben aufgenommen: Emailleteller mit Ful Medames aus grünen Favabohnen. Auf dem grünen Bohnenbrei sind gewürfelte Tomaten, Gurken und rote Paprika verteilt sowie gehackter Schnittlauch. Der Teller steht auf einem dunklem Holz.

Die Basis sind Favabohnen. Traditionell werden dafür meist getrocknete braune Favabohnen verwendet. Diese werden eingeweicht und weich gekocht, bis sie sich gut zerdrücken lassen. Im Alltag gibt es aber auch eine sehr einfache Variante mit Dosen-Fava-Bohnen. Und genau das macht Ful auch für die schnelle Küche interessant.

Meine Version ist noch einmal ein bisschen anders, denn ich hatte grüne gefrorene Favabohnen. Das ist nicht die klassische Variante, aber es funktioniert wunderbar. Du bekommst damit einen etwas frischeren, helleren Bohnenbrei, der mit den richtigen Gewürzen trotzdem sehr ful-mäßig schmeckt.

Wichtig ist nur: Bei grünen Favabohnen sitzt oft noch eine festere Haut um die einzelnen Bohnen. Die sollte runter, damit der Brei später angenehmer wird. Das klingt erstmal nach Arbeit, ist aber halb so wild. Ich habe die Bohnen einfach aus der Haut gedrückt, während ich Hörbuch gehört habe. Danach war der aufwendigste Teil auch schon erledigt.

Ful aus grünen Favabohnen: nicht ganz klassisch, aber richtig gut

Ich sage es direkt: Wenn du ein komplett traditionelles Ful Medames kochen möchtest, nimmst du am besten braune getrocknete Favabohnen oder eine Dose Foul Medames aus dem türkischen, arabischen oder gut sortierten Supermarkt.

Aber wenn du wie ich plötzlich grüne Favabohnen hast, dann mach trotzdem Ful daraus. Die grüne Version ist vielleicht nicht die ganz klassische ägyptische, aber sie ist einfach, lecker und alltagstauglich. Gerade in der Camperküche finde ich solche Rezepte perfekt. Du brauchst keine lange Zutatenliste, keinen Backofen, keinen Mixer und keine komplizierten Schritte. Ein Topf, eine Gabel oder ein Kartoffelstampfer und ein paar frische Toppings reichen völlig aus.

Emailleteller mit Ful Medames aus grünen Favabohnen. Auf dem grünen Bohnenbrei sind gewürfelte Tomaten, Gurken und rote Paprika verteilt sowie gehackter Schnittlauch. Ein Esslöffel vol Ful wird hochgehalten.

Und das Schöne an Ful ist: Es lebt sowieso von dem, was am Ende oben drauf kommt. Die Bohnenbasis ist mild, cremig und sättigend. Der Kreuzkümmel gibt Wärme. Der Knoblauch bringt Würze. Zitronensaft macht alles frisch. Olivenöl rundet es ab. Und dann kommen Tomaten, Petersilie, Zwiebeln oder Tahini dazu. Schon hast du eine Schale, die nach viel mehr schmeckt, als der Aufwand vermuten lässt.

Welche Bohnen eignen sich für Ful?

Für Ful werden Favabohnen verwendet. Je nachdem, wo du einkaufst, findest du sie unter verschiedenen Namen:

  • Favabohnen
  • Dickbohnen
  • Saubohnen
  • Ackerbohnen
  • Fava Beans
  • Foul Medames
  • Foul Mudammas

Die klassische Variante wird meistens mit getrockneten braunen Favabohnen gekocht. Diese müssen vorher eingeweicht und anschließend weich gekocht werden. Das ist nicht schwierig, braucht aber Planung und Zeit.

Für die schnelle Alltagsversion sind Dosen-Fava-Bohnen ideal. In arabischen oder türkischen Supermärkten bekommst du häufig Dosen mit der Aufschrift „Foul Medames“. Am besten nimmst du eine Sorte, die nur Bohnen, Wasser und Salz enthält. Fertig gewürzte Varianten gibt es auch, aber dann kannst du den Geschmack nicht mehr so gut selbst steuern.

Und dann gibt es eben noch grüne Favabohnen. Die findest du manchmal tiefgekühlt wie ich in Portugal. Diese sind nicht die klassische Wahl für ägyptisches Ful, aber sie funktionieren sehr gut, wenn du eine schnelle, frische Version machen möchtest.

Rezept: Ful Medames aus Favabohnen

Für 2 Portionen als Hauptgericht oder 3–4 kleinere Portionen Beilage

Zutaten

  • 400–500 g grüne Favabohnen, tiefgekühlt oder frisch ausgelöst
  • alternativ 1–2 Dosen Fava-Bohnen oder Foul Medames
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • Salz
  • optional etwas Chili oder Pul Biber
  • ca. 50–100 ml Wasser oder Kochflüssigkeit
  • 2–3 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 bis 1 Zitrone

Für die Toppings

  • 1–2 Tomaten, fein gewürfelt
  • 1 kleine rote Zwiebel oder 1–2 Frühlingszwiebeln
  • viel glatte Petersilie, gehackt
  • zusätzliches Olivenöl
  • zusätzlicher Zitronensaft
  • optional 1–2 EL Tahini
  • optional etwas Chili, Paprika oder Sumach

Zubereitung: Ful aus grünen Favabohnen

1. Favabohnen vorbereiten

Wenn du tiefgekühlte grüne Favabohnen verwendest, gib sie kurz in heißes Wasser oder lass sie etwas antauen. Danach kannst du die einzelnen Bohnen aus ihrer festen Haut drücken.

Dazu nimmst du eine Bohne zwischen Daumen und Zeigefinger und drückst den inneren grünen Kern heraus. Die leere Haut kommt weg. Das dauert ein paar Minuten, ist aber wirklich einfach.

Wenn du bereits geschälte Favabohnen hast, kannst du diesen Schritt natürlich überspringen.

2. Bohnen weich kochen

Gib die geschälten Favabohnen in einen Topf und bedecke sie knapp mit Wasser. Koche sie, bis sie weich sind. Das dauert je nach Bohnen etwa 10–20 Minuten.

Die Bohnen sollen so weich sein, dass du sie mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken kannst. Sie dürfen ruhig schon ein bisschen zerfallen.

Gieße das Kochwasser nicht komplett weg. Du brauchst etwas Flüssigkeit, damit aus den Bohnen ein sämiger Brei wird.

3. Bohnen zerdrücken

Nimm den Topf vom Herd oder stelle die Hitze sehr niedrig. Zerdrücke die Bohnen direkt im Topf mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel.

Ful soll kein komplett feines Püree sein. Es darf breiig, dick und noch etwas stückig bleiben. Ich mag es am liebsten, wenn etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Bohnen zerdrückt sind und noch ein paar Stücke erhalten bleiben.

Falls die Masse zu trocken ist, gib etwas Kochflüssigkeit oder Wasser dazu. Ful soll nicht suppig werden, sondern ein sämiger Bohnenbrei sein.

4. Würzen

Rühre Kreuzkümmel, Salz und den gepressten Knoblauch unter. Wenn du magst, gib noch etwas Chili dazu.

Kreuzkümmel ist bei Ful wirklich wichtig. Er gibt dem Gericht diesen warmen, würzigen Geschmack und passt perfekt zu den Bohnen. Sei damit also nicht zu sparsam.

Den Knoblauch kannst du direkt in den Bohnenbrei rühren oder mit Zitronensaft vermischen und später darübergeben. Ich mag beide Varianten. Wenn du den Knoblauch etwas milder möchtest, rühre ihn in den heißen Bohnenbrei. Wenn du ihn kräftiger möchtest, gib ihn roh mit Zitrone oben drauf.

5. Mit Olivenöl und Zitrone abschmecken

Jetzt kommt der Teil, der Ful richtig gut macht: Olivenöl und Zitronensaft.

Gib beides großzügig dazu. Die Bohnen brauchen die Säure und das Fett. Ohne Zitrone schmeckt Ful schnell etwas flach. Ohne Olivenöl fehlt die Rundung. Zusammen wird daraus ein richtig gutes, vollmundiges Gericht.

Taste dich heran. Ich nehme lieber erst etwas weniger und gebe am Ende auf dem Teller noch einmal nach.

6. Anrichten

Gib den warmen Bohnenbrei in eine tiefe Schale. Dann kommen die Toppings darauf:

Tomatenwürfel, rote Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln, viel Petersilie, etwas Olivenöl, Zitronensaft und nach Wunsch Tahini.

Wenn du Tahini verwendest, kannst du es entweder pur darübergeben oder mit etwas Zitronensaft, Wasser und Salz cremig rühren. Dann lässt es sich leichter über dem Ful verteilen.

Dazu gibt es Fladenbrot. Und dann wird gegessen.

ein Emailleteller, weiß mit dunkelblauem Rand, gefüllt mit grünem Ful. Ein Viertel belegt mit Tomatenwürfel, Ein Viertel mit Gurkenwürfeln. am unteren Tellerrand sammelt sich etwas Olivenöl. Der Teller steht auf der Anrichte der Wohnmobilküche, im Hintergrund da Fenster der Schiebetür

Schnelle Version mit Dosen-Fava-Bohnen

Wenn du keine grünen Favabohnen vorbereiten möchtest, nimm einfach Dosen-Fava-Bohnen. Das ist absolut wohnmobil- und alltagstauglich.

So geht es:

Gib 1–2 Dosen Fava-Bohnen oder Foul Medames komplett in einen Topf. Nicht abgießen, denn die Flüssigkeit brauchst du für die Konsistenz. Gib bei Bedarf noch etwa 50 ml Wasser dazu und lass alles 10–15 Minuten köcheln.

Wenn die Bohnen weich sind und beim Drücken zerfallen, nimmst du den Topf vom Herd. Zerdrücke etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Bohnen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer direkt im Sud.

Dann würzt du kräftig mit Kreuzkümmel, Salz, Knoblauch und optional Chili. Zum Schluss kommen Olivenöl und Zitronensaft dazu.

Das Ergebnis soll dick, sämig und breiig sein. Nicht trocken, aber auch keine Suppe.

Diese Version ist vermutlich die einfachste, wenn du Ful im Wohnmobil kochen möchtest. Eine Dose Bohnen ist gut zu lagern, schnell erhitzt und du brauchst kaum frische Zutaten. Mit einer Tomate, etwas Zwiebel, Petersilie und Brot hast du ein richtig gutes Essen.

Ful im Wohnmobil kochen

Ful passt für mich perfekt in die Camperküche. Nicht unbedingt, weil es das offensichtlichste Vanlife-Rezept ist, sondern weil es so praktisch ist.

Du brauchst nur einen Topf. Du brauchst keinen Mixer. Du brauchst keine genaue Temperatur. Du brauchst keine ausgefallene Technik. Und du kannst das Rezept sehr gut anpassen, je nachdem, was gerade da ist.

Außerdem ist Ful sättigend, pflanzlich und eiweißreich. Favabohnen liefern pflanzliches Protein und Ballaststoffe. Das ist vor allem dann praktisch, wenn du unterwegs eine einfache Mahlzeit kochen möchtest, die nicht nach einer Stunde wieder vergessen ist.

Für mich ist Ful deshalb kein kompliziertes Spezialgericht, sondern eher ein richtig gutes Alltagsessen: günstig, warm, würzig, variabel und campergeeignet.

Wie schmeckt Ful?

Ful schmeckt würzig, warm, leicht nussig und durch Zitrone und Toppings schön frisch. Die Bohnen selbst sind eher mild. Der Geschmack entsteht vor allem durch Kreuzkümmel, Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft.

Die Konsistenz liegt irgendwo zwischen Bohnenmus, grobem Hummus und dickem Eintopf. Es soll nicht komplett fein püriert sein. Gerade die kleinen Stücke machen Ful interessant.

Mit den Toppings wird es dann richtig rund. Die Tomaten bringen Frische und Saftigkeit. Zwiebeln geben Biss. Petersilie macht alles heller. Tahini sorgt für Cremigkeit. Und das Fladenbrot ist sowieso wichtig, weil du damit alles aufnehmen kannst.

Für mich ist Ful eines dieser Gerichte, bei denen man beim ersten Löffel vielleicht denkt: Ja, lecker. Und beim dritten Bissen merkt man: Oh, das ist richtig gut. Vor allem, wenn genug Zitrone und Olivenöl im Spiel sind.

So isst man Ful

Traditionell wird Ful oft ohne Besteck gegessen. Du nimmst ein Stück Fladenbrot, reißt es ab und benutzt es wie einen kleinen Löffel. Damit nimmst du den Bohnenbrei und die Toppings direkt aus der Schale auf.

Das funktioniert erstaunlich gut und macht das Essen irgendwie gemütlicher. Gerade wenn du Ful mit Fladenbrot servierst, brauchst du eigentlich nichts weiter.

Natürlich kannst du Ful auch mit Löffel essen. Gerade wenn viele Toppings darauf liegen oder die Schale sehr voll ist, ist das manchmal praktischer. Aber mit Brot schmeckt es einfach am besten.

Welche Toppings passen zu Ful?

Ful ist wie gemacht für Toppings. Du kannst es ganz schlicht halten oder richtig voll beladen. Hier sind ein paar Ideen:

Klassisch und einfach

  • Tomatenwürfel
  • rote Zwiebeln
  • glatte Petersilie
  • Olivenöl
  • Zitronensaft

Cremig

  • Tahini
  • Tahini-Zitronen-Sauce
  • veganer Joghurt
  • Hummus als zusätzliches Topping

Würzig

  • Chili
  • Pul Biber
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • Sumach
  • eingelegte Peperoni

Frisch

  • Gurkenwürfel
  • Frühlingszwiebeln
  • Koriander
  • Minze
  • Radieschen

Sättigender

  • gekochte Kartoffelwürfel
  • gebratene Aubergine
  • geröstetes Gemüse
  • Oliven
  • gebratene Zwiebeln

Du siehst: Ful lässt sich sehr gut anpassen. Genau deshalb erinnert es mich auch ein bisschen an Loaded Hummus. Die Basis ist einfach, aber mit den richtigen Toppings wird daraus eine ganze Mahlzeit.

Kann man Ful vorbereiten?

Ja, Ful lässt sich gut vorbereiten. Der Bohnenbrei kann im Kühlschrank aufbewahrt und später wieder erwärmt werden. Beim Abkühlen wird er meistens fester, deshalb gib beim Aufwärmen einfach etwas Wasser dazu.

Die Toppings würde ich frisch vorbereiten oder getrennt aufbewahren. Tomaten, Zwiebeln und Kräuter schmecken frisch einfach besser.

Wenn du Ful unterwegs im Wohnmobil vorbereitest, kannst du den Bohnenbrei auch schon am Vortag kochen und am nächsten Tag nur noch erhitzen. Dann ist das Essen besonders schnell fertig.

Wie lange hält sich Ful?

Im Kühlschrank hält sich Ful etwa 2–3 Tage. Wichtig ist, dass du den Bohnenbrei gut abkühlen lässt und dann in einer geschlossenen Dose aufbewahrst.

Wenn du schon frische Toppings daruntergemischt hast, würde ich Ful schneller essen. Ohne Toppings hält es sich besser.

Was passt zu Ful Medames?

Am besten passt natürlich Fladenbrot. Du kannst es in der Pfanne backen und direkt warm zum Ful servieren. Das ist für mich die perfekte Kombination.

Außerdem passen gut dazu:

  • Gurkensalat
  • Tomatensalat
  • eingelegte Zwiebeln
  • Oliven
  • Hummus
  • Tahini-Sauce
  • gebratenes Gemüse
  • Falafel
  • Pita oder Wraps

Wenn du mehrere kleine Gerichte auf den Tisch stellst, wird Ful Teil einer richtig schönen Mezze-Runde. Das ist auch praktisch, wenn du Gäste hast oder im Camper einfach aus mehreren Resten ein großes Essen machen möchtest.

Häufige Fragen zu Ful Medames

Ist Ful Medames dasselbe wie Hummus?

Nein, Ful und Hummus sind nicht dasselbe. Hummus wird aus Kichererbsen und Tahini gemacht und meist fein püriert. Ful besteht aus Favabohnen und wird eher grob zerdrückt. Beides sind aber cremige, pflanzliche Gerichte, die mit Brot gegessen werden und sich sehr gut mit Toppings servieren lassen.

Muss ich Favabohnen schälen?

Bei grünen Favabohnen ist es empfehlenswert, die feste Haut zu entfernen. Der Bohnenbrei wird dadurch feiner und angenehmer. Bei Dosen-Fava-Bohnen oder getrockneten braunen Favabohnen ist das normalerweise nicht nötig.

Und der Vorkoster?

Der war sehr zufrieden. Vielleicht war es nicht exakt das Ful aus Ägypten von damals. Solche Erinnerungen kann man sowieso selten eins zu eins nachkochen. Aber es war nah genug, um glücklich zu machen. Und lecker genug, um es wieder zu kochen.

Deine Doreen

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