Roggen Brot mit Sauerteig

Alle Menschen, die wir unterwegs treffen, beeinflussen unser zukünftiges Leben. Mal mehr, mal weniger. Manchmal gibt es Begegnungen, deren Spuren einen sehr tiefen Abdruck hinterlassen…Sauerteigbrot www.kochen-und-backen-im-wohnmobil.de

So war es bei Gaby und Ronald. Wir haben die beiden vor ungefähr 1 1/2 Jahren an der atlantischen Küste der Westsahara kennengelernt. Sie sind mit einem grauen Kastenwagen unterwegs, wir in einem Blauen – da muss man doch mal gucken gehen? Was wir aber in ihrem Wohnmobil gefunden haben, war noch viel spannender: der Omnia Camping Backofen (LINK) stand gerade auf dem Herd und es duftete nach Brot. Bei mir war sofort große Sympathie da, iss klar! Als Ronald dann aber noch erzählte, dass er ein Sauerteigbrot backt, musste er mir ganz genau das Rezept aufschreiben. Und nicht nur das! Er hat seinen Sauerteigansatz (der bereits 14 Jahre alt ist!!) mit mir geteilt, ist das nicht genial?! Mal ehrlich, wir kannten uns erst seit ein paar Stunden und schon stand ich in meiner Küche und habe mein erstes Sauerteigbrot angesetzt. Roggenmehl haben wir ja immer dabei. Am nächsten Vormittag kam der Omnia dann auf den Herd und ja, ja, ja das Brot war wunderbar! Das beste, was ich je gebacken habe! Seit diesem denkwürdigen Tag backe ich einmal pro Woche ˋRonaldˋs und Gabyˋs Camping Brotˋ.

Den Sauerteigansatz bewahre ich im Kühlschrank auf. Wenn wir für 4 Wochen nach Deutschland fliegen, wird der Womo-Kühlschrank ausgeschaltet und der Ansatz fliegt mit 🙂 . Die Familie freut sich, wenn ich dort auch mal ein Brot backe, oder zwei, oder drei.

Nun fragt Ihr Euch sicher, wie Ihr an einen Sauerteigansatz für ein leckeres Brot kommt? Vorschlag 1: Besucht uns mal! Vorschlag 2: stellt den Sauerteigstarter doch einfach selber her!

Das es tatsächlich möglich ist, habe ich natürlich ausprobiert und hatte großen Respekt davor! Es hat so gut funktioniert, dass ich mich frage, warum ich erst so spät damit angefangen habe. Gleich beim ersten Mal hat es geklappt, ganz ohne Zauberei!

Sauerteigansatz aus Roggenmehl

Verwendet dafür am besten ein sauberes, heiß ausgespültes Marmeladenglas mit Schraubdeckel. Gebt 1 EL Roggenmehl und 1 EL Wasser (Zimmertemperatur) heinein und verrührt beides gründlich miteinander. Schraubt das Glas zu und stellt es in den Schrank (ich habe dafür Platz im Badezimmerschrank freigemacht *gg*). Die Temperatur im Wohnmobil sollte tagsüber mindestes 20 Grad betragen. Nach 24 Stunden gebt Ihr 1 TL Roggenmehl und 1 TL Wasser hinzu und verrührt alles miteinander. Dies wiederholt Ihr am nächsten und am übernächsten Tag noch einmal. Nach 4 bis 5 Tagen ist Eurer Starter fertig. Im Idealfall sollten sich Bläschen bilden und der Ansatz sauer riechen. Bläschen hatte ich keine, gerochen hat es aber und das erste Brot war spitze! Ich war so stolz 🙂 .

Ganz wichtig: Ihr nehmt jedes Mal vom Vorteig 1 EL ab und bewahrt diesen im Kühlschrank auf. Das ist Euer Sauerteigstarter für das nächste Brot!

Ihr merkt also, es ist ganz einfach!

Zorra schreibt hat auf ihrem Blog noch ganz vielen Tipps zum Sauerteig ansetzen: LINK. Da Aufwand und Materialeinsatz relativ gering ist, habe ich erstmal einfach nur ˋgemachtˋ. Wenn das so nicht funktioniert, lest mal bei Zorra nach.

Nun kann das Backen beginnen!Sauerteigbrot www.kochen-und-backen-im-wohnmobil.de

Roggenmischbrot mit Sauerteig aus dem Omnia Backofen

Vorteig:

  • Sauerteigstarter
  • 126g Roggenmehl
  • 60g Weizenmehl
  • 186g Wasser (plus 10g bei geringer Luftfeuchte, Erklärung s.u.)

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 124g Roggenmehl
  • 180g Weizenmehl
  • 174g Wasser, lauwarm (plus 10g Wasser bei geringer Luftfeuchte, Erklärung s.u.)
  • 14g Salz
  • 10g Honig oder Sirup

Zubereitung:

am Vortag nachmittags:

Holt den Sauerteigstarter rechtzeitig aus dem Kühlschrank damit er Zimmertemperatur annimmt.

am Vorabend:

Bereitet den Vorteig zu. Gebt dafür alle Zutaten in eine große Schüssel, verrührt sie sorgfältig mit einer Gabel und deckt die Schüssel mit einem Deckel, Tuch oder Folie ab (Duschhaube macht sich auch gut!). Die Mischung lasst Ihr über Nacht (mindestens 12 Stunden) einfach stehen. Am Morgen sollte der Vorteig gewachsen sein. Ihr müsst den Vorteig nicht zu einer festen Uhrzeit weiterverarbeiten. Backt Euer Brot einfach im Laufe des nächsten Tages, so wie es Euch passt.

am Backtag bereitet Ihr den Hauptteig zu:

Gebt das kalte Wasser zusammen mit dem Honig (bzw. Sirup) und dem Salz in einen kleinen Topf und erhitzt es lauwarm. Rührt mit einer Gabel sodass sich Honig und Salz auflösen.

Nehmt von Eurem Vorteig einen EL voll ab und gebt ihn ein dicht schließendes Gefäß (z.B. kleines Schraubglas), welches Ihr im Kühlschrank aufbewahrt. Das ist Euer Sauerteigstarter für das nächste Brot.Sauerteigbrot www.kochen-und-backen-im-wohnmobil.de

Zu dem Vorteig in der Schüssel gebt Ihr Roggen-, Weizenmehl und die Wassermischung und verrührt alles gründlich mit einer Gabel oder einem Mixer mit Knethaken, wenn vorhanden.

Der Teig sollte nun für mindestens 1 Stunde abgedeckt gehen und sich dabei verdoppeln.

Fettet Eure Omnia-Backform sorgfältig ein und streut sie mit Mehl aus. Gebt den Teig hinein. Dieser klebt ganz schön, deswegen schütte ich ihn direkt aus der Schüssel in die Form und nehme dabei einen Teigschaber oder Löffel zu Hilfe.

Deckt die Form wieder ab und lasst den Sauerteig für mindestens eine Stunde gehen. Der Teig sollte gut wachsen und die Backform fast ausfüllen. Im Zweifelsfall braucht er einfach mehr Zeit zum Gehen. Wenn wir in der Sahara sind, bespritze ich den Teig immer noch mit etwas Wasser, da die Luftfeuchtigkeit dort so gering ist. Der Teig geht dann richtig gut auf!

Stelltbden Omnia Ofen auf Euren Herd. Bevor Ihr den Deckel aufsetzt, könnt Ihr den Teig abermals mit Wasser besprenkeln und dann heizt Ihr ihn für 2 Minuten auf der höchsten Flammeneinstellung an. Danach dreht Ihr runter auf die kleinste und backt Eurer Brot für 50 Minuten.Roggensauerteigbrot www.kochen-und-backen-im-wohnmobil.de

Stürzt das Roggenmischbrot aus der Form und klopft sanft auf den Boden: hört es sich hohl an, ist es fertig gebacken.

Juhu! Ihr habt es geschafft und ein Sauerteigbrot im Wohnmobil gebacken!

Hinweis zur Luftfeuchtigkeit: Irgendwann in Marokko habe ich mich gefragt, warum das Brot dort nicht ganz so gut aufgeht wie ich es gewohnt war. Die Lösung: natürlich ist die Luftfeuchtigkeit im Süden des Landes geringer als in Portugal! Also habe ich die Wassermenge erhöht, bespritze den Teig zusätzlich noch mit etwas Wasser und das Brot wird brilliant!Sauerteigbrot www.kochen-und-backen-im-wohnmobil.de

Für mich ist es jedes Mal wieder ein Erlebnis!

Dieses ist ein ganz besonderes Rezept. Ich wollte es erst veröffentlichen, wenn ich es ˋim Schlafˋ backen kann und ich selber einen Sauerteigansatz zubereitet habe. Damit es für Euch wirklich ein leichtes ist, es nachzubacken! Das gemeinschaftliche Blogevent mit dem kochtopf habe ich zum Anlass genommen, endlich diesen Beitrag zu schreiben.
Blog-Event CXIX - Camping (Einsendeschluss 15. Mai 2016)

Eure Doreen

Die Fotos von diesem Sauerteigbrot sind in Portugal am Roxo Stausee (LINK) entstanden.

39 Gedanken zu „Roggen Brot mit Sauerteig“

  1. tja da die besuchsregeln
    nahazu unerfüllbar sind für mich
    werden die bella und ich wohl den harten weg gehen müssen
    und mal wieder alles selber machen
    🙁
    aber grähm dich nich
    wir sind sowas gewöhnt 🙂

      1. für euch sicher nich
        kicher kicher
        aber für mich isses preiswerter
        🙂
        und mal kurz rüber fliegen läuft leider nich mit bella
        und zu ihr muß ich nunmal stehen
        denn wir sind das team 🙁
        🙂 🙂 🙂

  2. Hallo Doreen
    Du schreibst deine Rezepte so toll auf dass ich richtig Lust darauf bekomme sie auszuprobieren. Dein Brot werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Aber daheim, weil ich unterwegs einfach noch nicht so da bin.
    Es war sehr schön mit euch. Ich habe mich sehr gefreut euch kennenzulernen. Euch noch eine allzeit gute Fahrt und schöne Begegnungen und Erlebnisse mit euerm blauen Kasten.
    Sabine

    1. Liebe Sabine,
      Habe tausend Dank für Deine liebe Worte! Ich habe mich ebenfalls sehr gefreut, Euch kennengelernt zu haben – jede Begegnung bereichert unser Leben, aber manche eben mehr ;).
      Wer weiß, vielleicht ist es bis zu unserem nächsten Treffen gar nicht so lang hin?
      Alles Liebe, Doreen

    1. Liebe Eva,
      oh, wie mich das freut, dass Du so was Schönes schreibst! Und dann auch noch aus Marokko! Hach!
      Ich wünsche Dir und dem Saueransatz noch viele schöne, kulinarische Erlebnisse! Danke!

      Liebe Grüße aus Portugal, Doreen

          1. schau mal doreen
            ich werde in deinem blog
            beantwortet 😀
            hallo eva freut mich das du mich hier bedenkst
            mit ner antwort
            die meisten trauen sich sowas nich
            doch man kann hier viel lernen
            und deswegen sind wir hier
            nicht alles was die doreen hier kredenzt können wir nachkochen-backen
            oder zubereiten
            doch das liegt an mir und bella
            süßes darf sie nich und deshalb verzichte ich auch drauf
            ohne fleisch geht für mich
            doch die bella is eben wie sie is
            sie frißt was sie braucht wann sie es braucht
            und ich bin nur der “ versorger “
            🙂
            mit rezepten von doreen is sie aber bisher
            immer satt geworden 🙂
            gruß ronny

  3. Hallo Doreen,
    ich hab schon lange den Wunsch, Brot selbst zu backen, mit dem Motiv, unterwegs unabhängiger zu sein, aber auch, weil Brot und Brötchen in manchen Gegenden/Ländern nicht unserem Geschmack genügen.
    Ich sammle seit einiger Zeit auch schon Rezepte (vor allem Deine!), hab die Ausführung aber immer wieder vor mir hergeschoben.
    Vorgestern hab ich es nun endlich realisiert – angeregt und angeleitet durch dieses Rezept von Dir!
    Ich hab ein paar Tage vorher mit dem Sauerteigansatz begonnen, was gut geklappt hat, dann den Vorteig und dann den Hauptteig bereitet.
    Und dann bin ich mit dem Omnia raus in unseren Kasten gegangen (ich wollte es ja gleich realistisch wie unterwegs machen, also nicht zuhause am Elektroherd, dem ich eh nicht traue), und es hat richtig gut funktioniert!
    Familie, Freunde und meine Schüler sind ehrlich begeistert!
    Somit sag ich Dir also ganz herzlichen Dank für die Mühe, die Du Dir mit Deinen Rezepten machst, aber auch für die Liebe, die Du offenbar in Deine Arbeit steckst!
    Ich sammle übrigens auch immer wieder auch die anderen Rezepte von Dir (hab mir auch Dein Kochbuch runtergeladen), um auch diese nach und nach zu realisieren, ebenfalls mit dem Motiv, unabhängiger auf unseren Reisen zu werden!
    Essen gehen macht zwar auch Spaß, man ist jedoch abhängig von guten Lokalen und es kostet auch ja auch viel Geld. Spätestens 2019, wenn wir dann länger unterwegs sein werden, spielt das dann auch eine Rolle.
    Noch ein Thema:
    Ich hab Dich vor ein paar Tagen gefragt, ob es für den Omnia einen Glasdeckel gibt. Es stört mich nämlich (vor allem als Anfänger!), wenn ich nicht weiß, was da drin passiert ;-). Und dauernd den Deckel zur Kontrolle hochheben bekommt manchen Gerichten vielleicht nicht.
    Da ich keine Antwort von Dir bekommen hab (ist kein Vorwurf, ging vielleicht unter), hab ich mir jetzt einfach einen Glasdeckel gekauft – und bin begeistert! Durchmesser 26 cm, über den Omnia steht er damit etwas hinaus, was jedoch nicht stört, und mit dem Silikoneinsatz passt er perfekt! Er hat ein Dampfventil und – praktisch fürs Packen – einen umklappbaren Griff.
    Bei Interesse schicke ich gerne den Link – er ist jedoch bei Amazon leicht findbar.
    So, nun wünsch ich Dir und Deinem Partner weiterhin viel Freude beim Reisen und beim Kochen!
    Viele Grüße,
    Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang,
      als erstes ein dickes fettes DANKESCHÖN! Ich freue mich so sehr, dass Du das Roggenbrot mit Erfolg gebacken hast und dass ich
      so weiß, dass es sich immer wieder lohnt neues auszuprobieren hier bei uns im blauen Kasten 🙂 .
      Als Zweites: Doch, ich habe Dir geantwortet, direkt unter Deinem letzten Kommentar! kann mich noch sehr gut an Deine Zeilen erinnern! Schau hier auf der Seite ganz unten: https://goo.gl/A3vicv. Auf die einfache Idee, einen normalen Glasdeckel zu verwenden bin ich allerdings nicht gekommen! Die ist doch grandios!!! Ich muss gleich mal nachschauen, ob mein Glasdeckel vom Topf auf den Omnia passt :). Ich sende Dir ganz liebe Grüße aus dem Süden, Doreen

      1. Hallo Doreen,
        Deine Antwort hab ich inzwischen „drüben“ im anderen Artikel gelesen, danke! 🙂
        Ich hab bei meinem ersten erfolgreichen Backversuch mit dem Omnia einfach einen 26er Deckel von einem Kochtopf genommen, und – wie schon geschrieben – es hat prima geklappt!
        Der passte schon ausreichend, obwohl er auf dem Silikon nur auflag!
        Und es war schön und interessant, den Vorgang zu beobachten, wie das Brot langsam braun wurde und noch gewachsen ist!
        Heute ist mit der Post der neue Deckel gekommen, der perfekt über den Silikon-Einsatz passt!
        Er ist flacher als der Originaldeckel, und durch den klappbaren Griff ist er auch flacher beim Einpacken.
        Ich meine, dass die Warmluft trotz der geringeren Wölbung noch ausreichend zirkulieren kann.
        Der Preis ist mit 14,90 € auch ok!
        Mir gefällt er jedenfalls gut!
        Hier ist der Link:
        http://amzn.to/2nTDQl0
        Allerdings hab ich grad gelesen, dass nur noch 3 Stück auf Lager sind!
        Viele liebe Grüße aus dem vernebelten Frankenland in den sonnigen Süden! 🙂
        Wolfgang

        1. Hab grad mal geprüft, mein schon vorhandener Glasdeckel ist leider zu klein. Ich hab ja gerne Dinge an Bord, die ich für mehrere Sachen nutzen kann. In dem Fall Deckel. Aber ich schaue mich eh schon nach dem neuen Topf, der muss also einen Durchmesser von 26cm haben, mit Glasdeckel.
          Liebe Grüße!

          1. 26 cm und Dampfventil, dann basds! 😉
            Bei meinem Deckel finde ich als Camper den umklappbaren Griff ganz praktisch!
            Und der Deckel sollte einen Rand mit Stahlrahmen haben, damit das Glas beim Anstoßen nicht absplittert! 🙂

  4. Hallo Doreen,

    mit dem 2. Brot hats nicht ganz so gut geklappt wie mit dem 1., es ist trotzdem genießbar ;-).
    Ich hab inzwischen die Idee, dass Du ja ohne den Silikon-Einsatz arbeitest. Daher müsste ich vermutlich sowohl die von Dir genannte Back-Temperatur als auch die -Dauer erhöhen. Richtig?
    Der neue Glasdeckel passt übrigens perfekt auf den Silikon-Einsatz, und ich kann nun sehen. was da passiert! 🙂
    (von „try and error“ halt ich in dem Fall gar nix ;-)!)

    Du schreibst oben in Deinem Rezept:
    „Ganz wichtig: Ihr nehmt jedes Mal vom Vorteig 1 EL ab und bewahrt diesen im Kühlschrank auf. Das ist Euer Sauerteigstarter für das nächste Brot!“
    Das ist mir noch nicht ganz klar! (Sorry, ich fang ja grad erst an :-)!)
    Brauch ich dann künftig keinen Sauerteigansatz mehr?
    Genügt denn dieser Starter auch bezüglich der Menge (nur ein Esslöffel vom Vorteig?) oder muss ich den dann auch weiter füttern wie den Ansatz?

    Viele Grüße 🙂
    Wolfgang

    1. du kannst auch mehr abnehmen
      vom grundteig und aufbewahren
      🙂
      und ja
      die kulturen dadrin leben ja weiter
      und versorgen dich immer
      mit frisch brot 🙂
      ein bekannter von mir arbeitet seit
      vier jahren auf diese art und weise
      ohne den starter neu anzumischen
      der bäckt allerdings in der anderen größenordnung
      soll heißen der bäckt pro woche
      4 bis 6 kilo brot
      gruß bella und ronny

      1. Hallo Bella und Ronny 🙂 ,

        danke für Deine/Eure Antwort! 🙂
        Bitte habt noch a bissele Geduld mit mir und schreibt mir, ob ich es jetzt richtig kapiert habe:
        Ich brauchte also den Sauerteig-Ansatz nur einmal machen.
        Damit fertige ich den Vorteig.
        Von dem Vorteig geb ich eine Menge x (Esslöffel oder mehr) in ein Glas und das MUSS im Kühlschrank aufbewahrt werden.
        Das verwende ich beim nächsten Backen als Starter.
        Von dem neuen Vorteig geb ich dann wieder eine Menge x in ein Glas usw.
        Einen Sauerteig-Ansatz wie oben von Doreen beschrieben brauch ich dann (zusätzlich zu diesem Starter) nie mehr anfertigen.
        Ist das so ok?
        Für Euch sind das vielleicht unnötige Fragen und alles ganz einfach – ich bin halt noch nicht so sicher! 🙂

        Bekomm ich auch noch eine Antwort auf meine Frage zu Erhöhung und Verlängerung der Back-Temperatur und -Dauer wegen des Silikon-Einsatzes?
        Oder benutzt den niemand?
        Ich find ihn prima, weil ich mir damit das Einfetten des Omnia spare und weil ich denke, dass es besser ist, wenn das Essen nicht in Kontakt mit dem Alu kommt.
        Ich bin aber auch dankbar für andere Meinungen!

        Viele Grüße, 🙂
        Wolfgang

        1. wenn du den vorteig gemacht hast
          und ihn hütest brauchste eigentlich nie
          wieder welchen machen
          es sei denn du bist verfressen
          😀 und brauchst alle vorräte auf
          😀 😀 😀
          dann mußte von vorn anfangen 🙁 😛
          doch das brot hat denn geschmeckt 🙂
          aller anfang is schwer
          und wer von selbstverteidigung
          zum backen wechselt
          hat halt anfangsprobleme
          mich nerven deine fragen nich
          bei der doreen die tausende kilometer
          entfernt is von uns
          da weiß ich es nich 😀 🙂
          wir also die bella und ich werkeln anders
          wir sind vier von sieben tagen
          in bella´s garten
          und basteln dort in deutschland die rezepte
          nach auf offenem feuer und auf gas
          und mit nem improvisierten backofen
          auch holzbefeuert
          backen lernen is wie tauchen lernen
          es gibt bücher
          damit fängt es an
          doch es endet
          mit dem selber machen
          MACHEN
          geht was schief haste was gelernt
          und machst es beim nächsten mal besser 🙂
          so wie doreen
          der weg is das ziel
          sollte dir nich unbekannt sein 🙂
          zitat – – > “ Ich trainiere und studiere Kampfsport und Kampfkunst seit 1964 “
          also
          los ran ans brot backen
          der neue gegner heißt mehl 🙂 🙂
          und das zeug is mit wasser zäher
          als all deine bisherigen gegner
          @ doreen he du
          ich denke du hast hier nen neuen teigkneter
          inspiriert 🙂 🙂
          gruß ronny

          1. @ronny: danke für deine wertvolle Hilfe, wenn ich nicht so schnell die Kommentare beantworten kann :*. das ist ernst gemeint und kein ironie, sollte es das zweifel geben.

          2. doreen

            17. Februar 2018 um 16:01 Uhr

            @ronny: danke für deine wertvolle Hilfe, wenn ich nicht so schnell die Kommentare beantworten kann :*. das ist ernst gemeint und kein ironie, sollte es das zweifel geben.
            .
            .
            wir sind hier nur die meckerfritzen
            und fritzinnen 😀 😀
            hejj die bella 🙂 hier
            wir sind hier nur zum meckern
            weil zuwenig fleisch in meinen gerichten is
            der ronny kommt ja ohne klar
            ich aber nich 🙁 tut mir leid
            dein kochbuch hat es ihm aber nunmal angetan
            da kann man nüscht machen
            zumindest nich kurzfristig
            aber ich arbeite dran
            den wieder auf fleisch umzustellen 😀
            gruß bella 🙂
            diEEEEEE
            bella die sich schon auf euren sommerurlaub freut 😀
            schleck schleck

          3. Hallo Ronny,

            danke für Deine lustige Antwort! 🙂 🙂 🙂
            Du hast Dich ja gut über mich informiert! 🙂
            Und ich wechsle nicht! 😉
            Das Eine war mein Hobby und wurde vor neun Jahren zum Vollzeitberuf, was es auch bleiben wird.
            Allerdings gehört ein zum Beruf gewordenes Hobby zu den schönsten Geschenken, die uns das Leben machen kann! 🙂
            Das Andere wird eine Ergänzung zu meinem Hobby „Reisen“, ganz sicher jedoch nie mein Beruf werden!

            Danke nochmals für Deine geduldigen und hilfreichen Antworten! 🙂

            Gruß, Wolfgang

          4. kenne deine freunde gut
            kenne deine feinde besser
            ich weiß halt gern wem ich schreibe
            bzw wem bella schreibt
            neue hobbys sind neue aufgaben
            das tolle is du kannst bei jedem versuch nur besser werden
            🙂
            ich bin der freestyler die doreen
            macht grammgenau
            ich nehm ihre rezepte als anregung
            seit ich mir ihr kochbuch gekauft hab
            ich habs nich bereut
            war ne gute investition
            gruß ronny
            .
            .
            hAAAA
            ich wußte doch ich hab dich schonmal geschnuppert
            🙂
            rückwirkende grüße aus mellrichstadt
            ich war da schonmal auf
            naja
            nennen wir es mal
            dienstreise 😀 😀
            zahlreiche mäuse können dir davon leider nich mehr berichten
            https://ronnytauchenmitbella.wordpress.com/2017/12/07/manchmal-sind-neue-betten-alt/
            würde mich freuen dich hier oder da oder dort
            mal wieder zu lesen
            gruß bella 🙂

        2. @Wolfgang: Frage eins: ganz genau so ist es!
          Frage 2 zur Silikonform habe ich eben geschrieben aber ich benutze sie beim Brot auch nicht. Weil wenn die normale Backform gut gefettet ist, hüpft das Brot quasi von alleine raus und es bleibt fast nix haften. einmal auswischen und gut. Tja, Alu… erstens haben wir alle eine Minimumaluminiumimmunität (das Wort habe ich mal irgendwo geklaut 😉 ) und zweites soll ja Silikon auch nicht so das Wahre sein. Die meisten Menschen nehmen so viele Gifte zu sich, da macht das auch nichts mehr.
          Sonnige Grüße, Doreen

          1. Hallo Doreen, 🙂

            zu der Frage hab ich grad meine Frau interviewt – die hat da ganz „spezielle“ Ansichten 🙂 Beruf Apothekerin 🙂
            Mit einem Argument hat sie jedenfalls unbedingt recht:
            Mit dem Silikoneinsatz ist der Omnia schneller wieder sauber und bleibt länger schön! 🙂

            Deine sonnigen Grüße können wir hier in dem hochvernebelten Franken gut gebrauchen! 🙂
            Trotz Nebel liebe Grüße zurück 🙂
            Wolfgang

      2. mein erster starter hielt auch ewig aber der halt mal den flug nicht vertragen. naja, aber ein neuer ist schnell angesetzt, der pupst nur noch nicht so toll wie sein vorgänger. das braucht zeit 😉

        1. teig fliegt nich
          es sei denn der ronnyherrchen wirft ihn ^^
          das macht er aber nur bei pizzateig
          die hälfte von landet im dreck
          er is halt nich vollkommen 😀 😀
          ich arbeite dran
          gruß bella 🙂

    2. Hallo Wolfgang,
      Du hast Recht, die Silikonform „schluckt“ Hitze und so musst Du die backzeit verlängern. Von Temperatur erhöhen halte ich wenig, da die gefahr des Verbrennens zu hoch ist. Und ja, wenn Du 1 EL vom Vorteig abnimmst, brauchst Du nicht wieder einen neue Starter ansetzen. Wenn Du innerhalb einer Woche wieder ein Brot bäckst, brauchst Du diesen Starter auch nicht füttern. Und ja, diese Menge genügt. Aber wenn ich nicht gleich wieder ein Brot backe, füttere ich diesen Ansatz um ihn aktiv zu halten. Dann nehem ich zum backen aber nur einen EL vom Starter ab und schmeiße den Rest dann weg, weil der zu sauer wird und sich das auf den Geschmack des Brotes auswirkt.
      Lieber Wolfgang, frage einfach! Ich freu mich, wenn Du gutes Brot bäckst :).
      Alles Liebe, Doreen

      1. alu
        ja kann man streiten
        ich ess koch back und brate
        seit jahren
        in alu
        ich bin inzwischen 50
        ich lebe noch
        habe zwar altersbeschwerden
        die sich allerdings nich auf alu zurückführen lassen
        ich nutze allerdings wegen der feuerbeständigkeit
        seit ner weile nur noch edelstahl
        alu schafft die temps nich dauerhaft
        auf nem lagerfeuer
        und auch nich die punktförmige hitze
        von einer gasflamme
        ich rede da jetzt von ner lötlampe
        für die morgendliche brühe zum frühstück
        die doreen fährt die camperküche 🙂
        und das mit viel erfolg 🙂
        wir fahren die outdoorküche
        und nach 50 kilometer zu fuß
        haste kein problem mehr mit aluminium
        allerdings mit esbit
        dem manchmal verwedetem brennstoff
        die reste davon am kochgeschirr schmecken echt abartig
        gruß ronny 🙂

      2. Hallo Doreen,

        Ansatz (und den täglich füttern) oder Starter …
        was spricht für den Einen und was für den Anderen?
        Ist es nur eine Frage der Bequemlichkeit?
        Irgendwo (vielleicht auch bei Dir?) hab ich schon mal gelesen, dass vom Starter „der Rest“ weg geschmissen wird.
        Rückschluß – der Ansatz ist eigentlich doch besser, macht nur mehr Arbeit?
        Naja, ich seh schon, ich muss – wie Ronny oben schon geschrieben hat – einfach „Machen“ und es selbst raus finden, auch das mit der Temperatur und Dauer …
        Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich hier für mein neues Hobby so geduldige und kompetente (und nette!) Ansprechpartner gefunden habe! 🙂
        Und ich kann mir immer mehr vorstellen, dass das in absehbarer Zeit über das Brotbacken hinaus geht! 🙂
        Deine Spinatquiche hat mich heute auch schon animiert! 🙂
        Schau mer mal – Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut worden (alter Spruch!) 🙂

        Viele Grüße 🙂
        Wolfgang

        1. Hallo Wolfgang, das hat mit nichts mit Bequemlichkeit zu tun. tatsächlich ist es so, dass je älter Dein Starter ist deso besser wird das Brot. Es wird ja ein ein Teil des Starters verwendet und ein Teil entsorgt eben weil er sonst zu sauer wird und das Brot dann auch saurer schmeckt. genau so ist: ausprobieren!
          Liebe Grüße!

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