Dieses Rote-Bete-Curry ist ein unkompliziertes One-Pot-Rezept, für das du nur einen einzigen Topf benötigst. Zwiebeln und Knoblauch werden darin angeschwitzt, die Gewürze kurz angeröstet und anschließend kommen Kokosmilch und Rote Bete direkt dazu. Alles köchelt gemeinsam in einer cremigen Soße, fertig.
Beit meinen Rote-Bete-Rezepten bin ich mir immer etwas unsicher, ob ich Bete nun mit einem oder zwei e schreibe. Ich schreibe es eigentlich immer als Rote Beete, also mit e, aber meist wird es mit einfachem e geschrieben, oder? Deswegen habe ich in diesem Rezept nur ein e benutzt. Wie schreibst Du es? Schreib mir das unbedingt als Kommentar, das würde mir echt helfen.

Das Rezept für dieses Rote-Bete-Curry hatte ich mir abgespeichert, nachdem ich meine Liebe zum Apfelcurry (Rezept: Klick) entdeckt hatte. Seitdem wartete es darauf, endlich ausprobiert zu werden. Rote Bete in einem Curry konnte ich mir zwar gut vorstellen, trotzdem war ich gespannt, ob die erdige Knolle tatsächlich mit Kokosmilch und Currypulver harmoniert.
Die Antwort lautet ganz eindeutig: Ja!
Rote Bete ist der Hauptakteur in diesem Curry und sie macht ihre Sache richtig gut. Das Gericht schmeckt würzig, cremig und gleichzeitig angenehm mild. Die Kokosmilch nimmt der Roten Bete etwas von ihrem kräftigen, erdigen Aroma, während das Currypulver für Wärme und Würze sorgt.

Und natürlich ist auch die Farbe ein echter Knaller. Durch die Rote Bete färbt sich die helle Kokossoße innerhalb kurzer Zeit kräftig pink bis dunkelrot. So entsteht ein Curry, das nicht nur hervorragend schmeckt, sondern auch richtig gute Laune auf den Teller bringt.
Falls du Rote Bete bisher nicht besonders gern mochtest, Currys aber liebst, solltest du diesem Rezept unbedingt eine Chance geben. Die Kombination schmeckt ganz anders als klassischer Rote-Bete-Salat oder gekochte Rote Bete als Beilage.
Wie bei meinen Rezepten üblich, habe ich die Zubereitung bewusst einfach gehalten. Du brauchst nur wenige Zutaten, ungefähr 20 Minuten Zeit und einen Topf. Mit bereits gegarter Roter Bete ist dieses vegane One-Pot-Curry besonders schnell fertig.
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Warum dieses Rote-Bete-Curry ein echtes One-Pot-Rezept ist
Bei einem One-Pot-Rezept werden alle Zutaten in einem einzigen Topf zubereitet. Du musst nichts separat anbraten, vorkochen oder in einer zusätzlichen Pfanne zubereiten.
Genau so funktioniert auch dieses Rote-Bete-Curry:
- Zwiebel und Knoblauch werden im Topf angeschwitzt.
- Das Currypulver wird direkt darin angeröstet.
- Anschließend wird alles mit Kokosmilch abgelöscht.
- Die Rote Bete kommt direkt in die Soße.
- Danach muss das Curry nur noch einige Minuten köcheln.
Dadurch bleibt die Zubereitung übersichtlich und der Abwasch klein. Neben einem Messer und einem Schneidebrett brauchst du nur noch einen Kochlöffel und deinen Topf.
Das macht das Rezept ideal für Tage, an denen es schnell gehen soll. Ebenso praktisch ist es für die kleine Küche im Wohnmobil, denn dort sind Arbeitsfläche, Kochstellen und Wasser zum Spülen häufig begrenzt.
Ein veganes One-Pot-Curry mit wenigen Zutaten
Für das Rote-Bete-Curry brauchst du weder eine lange Gewürzliste noch außergewöhnliche Zutaten. Die Basis besteht aus Zwiebel, Knoblauch, Currypulver und Kokosmilch. Dazu kommt die Rote Bete.
Das war es im Grunde schon.
Gerade unterwegs im Wohnmobil liebe ich solche einfachen One-Pot-Rezepte. Wenige Zutaten bedeuten weniger Einkäufe und weniger Vorräte. Weil das komplette Gericht in nur einem Topf gekocht wird, hält sich auch der Abwasch in Grenzen.

Du kannst sowohl frische als auch bereits gegarte, vakuumierte Rote Bete verwenden. Besonders schnell geht die Zubereitung mit den fertig gegarten Knollen aus dem Supermarkt. Dann entfällt die lange Kochzeit der Roten Bete und das Curry muss lediglich einige Minuten köcheln, damit sich die Aromen miteinander verbinden.
Verwendest du rohe Rote Bete, bleibt es trotzdem ein One-Pot-Rezept. Die Knollen werden dann einfach direkt in der Kokossoße gegart. Lediglich die Kochzeit verlängert sich.
Rezept für
Rote-Bete-Curry
ungefähr 2 bis 3 Portionen
Zutaten
- 500 g gegarte Rote Bete, etwa 5 kleine Knollen
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Dose Kokosmilch, etwa 400 ml
- 2 Esslöffel Currypulver
- 1 bis 2 Esslöffel Olivenöl
- Salz nach Geschmack
Optional:
- schwarzer Pfeffer
- Chiliflocken oder frische Chili
- ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
- frische Petersilie oder Koriander
- etwas Kreuzkümmel
Zubereitung
1. Zwiebel und Knoblauch anschwitzen
Schäle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel. Schäle anschließend die Knoblauchzehen und hacke sie fein.
Erhitze das Olivenöl in einem ausreichend großen Topf. Gib die Zwiebelwürfel hinein und schwitze sie bei mittlerer Hitze an, bis sie weich und leicht glasig sind.
Gib danach den gehackten Knoblauch hinzu und brate ihn kurz mit. Er sollte nicht zu dunkel werden, da er sonst bitter schmecken kann.
2. Currypulver im selben Topf anrösten
Streue das Currypulver direkt über die Zwiebel-Knoblauch-Mischung und röste es etwa 30 Sekunden bis eine Minute an.
Durch das Anrösten entfalten die Gewürze ein intensiveres Aroma. Reduziere bei Bedarf die Hitze, damit das Currypulver nicht verbrennt.
Gib anschließend etwas Salz hinzu.
3. Kokosmilch dazugeben
Gieße die Kokosmilch in denselben Topf und verrühre alles gründlich. Löse dabei auch die Gewürze vom Topfboden.
Nun ist die cremige Basis des One-Pot-Currys bereits fertig.
4. Rote Bete direkt in die Soße geben
Schneide die vorgekochte oder vakuumierte Rote Bete in Streifen, Würfel oder schmale Spalten.
Gib sie direkt in die Kokossoße. Du brauchst die Rote Bete vorher nicht separat anzubraten.
5. Alles gemeinsam köcheln lassen
Bringe das Curry einmal zum Kochen und lasse es anschließend bei kleiner bis mittlerer Hitze 5 bis 10 Minuten köcheln.
Rühre zwischendurch um. Schon nach kurzer Zeit färbt die Rote Bete die Kokosmilch intensiv pink bis dunkelrot.
Schmecke das One-Pot-Curry zum Schluss mit Salz ab. Nach Wunsch kannst du zusätzlich Pfeffer, Chili oder einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben.
Fertig ist dein schnelles Rote-Bete-Curry aus nur einem Topf.

Das Curry direkt zu einem vollständigen One-Pot-Gericht erweitern
Das Grundrezept besteht aus Roter Bete und einer cremigen Kokos-Curry-Soße. Möchtest du daraus eine noch sättigendere Mahlzeit machen, kannst du weitere Zutaten direkt im selben Topf mitgaren.
Besonders gut eignen sich:
- Kichererbsen
- weiße Bohnen
- rote Linsen
- kleine Süßkartoffelwürfel
- Karotten
- Brokkoli
- Blumenkohl
- Spinat
- Erbsen
- Tofuwürfel
Bereits gegarte Kichererbsen oder Bohnen kannst du zusammen mit der Roten Bete hinzufügen. Spinat und Erbsen brauchen nur wenige Minuten und kommen erst gegen Ende der Kochzeit in den Topf.
Rohe Süßkartoffeln, Karotten oder Blumenkohl benötigen länger. Schneide sie deshalb möglichst klein und gib sie vor der vorgegarten Roten Bete in die Kokossoße. Falls die Soße dabei zu dick wird, ergänzt du etwas Wasser oder Gemüsebrühe.
So kannst du das einfache Grundrezept immer wieder verändern, ohne eine zweite Pfanne oder einen weiteren Topf zu benötigen.
Kann der Reis ebenfalls im selben Topf garen?
Du kannst das Curry auch als vollständiges One-Pot-Gericht inklusive Reis zubereiten. Dafür muss die Flüssigkeitsmenge allerdings angepasst werden.
Gib zusätzlich etwa 120 bis 150 g gewaschenen Basmatireis und ungefähr 250 bis 300 ml Wasser oder Gemüsebrühe in den Topf. Die genaue Flüssigkeitsmenge hängt von der Reissorte ab.
Verwendest du vorgegarte Rote Bete, solltest du sie erst während der letzten 5 bis 10 Minuten hinzufügen. So wird sie nicht zu weich.
Lasse den Reis bei niedriger Hitze und mit geschlossenem Deckel garen. Rühre gelegentlich vorsichtig um, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Diese Variante ist besonders praktisch, wenn du wirklich die gesamte Mahlzeit in nur einem Topf kochen möchtest. Das Ergebnis wird allerdings dicker und erinnert eher an einen cremigen Curry-Reistopf.
Für eine klassische, flüssigere Currysoße bereite ich den Reis lieber separat zu.
Ich freue mich schon sehr darauf, wenn Du das Curry ausprobierst und bin neugierig, ob Du genauso begeistert sein wirst wie der Vorkoster und ich!
Deine Doreen
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One-Pot-Curry für die Wohnmobilküche
Dieses Rote-Bete-Curry ist wie gemacht für die kleine Camperküche. Du brauchst nur eine Kochstelle und einen Topf. Das ist besonders praktisch, wenn auf der zweiten Flamme gerade eine Beilage gart oder du nur einen einzelnen Kocher zur Verfügung hast.
Auch beim Spülen zeigt sich der Vorteil des One-Pot-Rezepts. Statt mehrere Pfannen und Töpfe zu reinigen, musst du nach dem Essen nur einen Topf abwaschen.
Mit vakuumierter Roter Bete sparst du zusätzlich Gas und Zeit. Die Knollen sind bereits gar und müssen in der Soße nur noch erwärmt werden.
Einen ausreichend großen Topf verwenden
Kokosmilch steigt beim Aufkochen schnell nach oben. Der Topf sollte deshalb nicht bis zum Rand gefüllt sein.
Möchtest du noch Kichererbsen, Gemüse oder Reis ergänzen, plane von Anfang an etwas mehr Platz ein.
Alle Zutaten vorher vorbereiten
Da die Zubereitung schnell geht, solltest du Zwiebel, Knoblauch und Rote Bete vor dem Kochen schneiden. Danach kannst du die Zutaten nacheinander in den Topf geben, ohne zwischendurch unterbrechen zu müssen.
Die Hitze rechtzeitig reduzieren
Sobald die Kokosmilch kocht, reduzierst du die Flamme. So setzt die Soße nicht am Boden an und spritzt weniger.
Mit geschlossenem Deckel Energie sparen
Wenn du rohe Rote Bete, Süßkartoffeln oder anderes festes Gemüse im Curry garst, setze einen Deckel auf den Topf. Die Hitze bleibt besser erhalten und du verbrauchst weniger Gas.
Den Topf gleich zum Servieren nutzen
In der Wohnmobilküche kannst du das Curry direkt aus dem Topf auf die Teller geben. So brauchst du keine zusätzliche Servierschüssel.
Weniger Abwasch durch One-Pot-Rezepte
One-Pot-Gerichte sind nicht nur schnell gekocht. Sie helfen auch dabei, Wasser zu sparen.
Das ist im Wohnmobil besonders wichtig, denn der Frischwassertank ist begrenzt und muss regelmäßig aufgefüllt werden. Gleichzeitig landet jedes zum Spülen verwendete Wasser im Abwassertank.
Ein Rezept, das in nur einem Topf zubereitet wird, spart deshalb gleich mehrfach:
- weniger Geschirr
- weniger Spülwasser
- weniger Platz auf der Arbeitsfläche
- weniger Gasverbrauch
- weniger Zeit beim Aufräumen
Auch zu Hause sind diese Vorteile angenehm. Besonders an stressigen Tagen macht es einen großen Unterschied, ob nach dem Essen nur ein Topf oder eine ganze Sammlung aus Pfannen, Schüsseln und Kochutensilien wartet.
Häufige Fragen zum Rote-Bete-One-Pot-Curry
Muss ich die Rote Bete separat vorkochen?
Nein. Du kannst rohe Rote Bete direkt in der Kokossoße garen. Schneide sie dafür in kleine Würfel oder dünne Streifen. Je nach Größe benötigt sie etwa 25 bis 40 Minuten.
Mit vakuumierter oder bereits vorgekochter Roter Bete ist das One-Pot-Curry allerdings deutlich schneller fertig.
Kann ich weitere Zutaten direkt in den Topf geben?
Ja. Kichererbsen, Bohnen, Spinat, Erbsen, Brokkoli, Süßkartoffeln oder Tofu lassen sich direkt in das Curry integrieren. Berücksichtige dabei lediglich die unterschiedlichen Garzeiten.
Brauche ich für das Rezept eine Pfanne?
Nein. Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze werden direkt in dem Topf angebraten, in dem anschließend auch das Curry köchelt.
Ist das Rote-Bete-Curry wirklich ein One-Pot-Rezept, wenn ich Reis dazu koche?
Das Curry selbst wird vollständig in einem Topf zubereitet. Kochst du den Reis separat, benötigst du dafür einen zweiten Topf.
Alternativ kannst du den Reis direkt in der Currysoße mitgaren. Dann erhältst du ein vollständiges One-Pot-Gericht, das etwas dicker und kompakter wird.
Kann ich das One-Pot-Curry vorbereiten?
Ja. Das Curry schmeckt am nächsten Tag häufig sogar noch intensiver. Im Kühlschrank hält es sich in einem verschlossenen Behälter ungefähr zwei bis drei Tage.
Nach einem Rezept von hier.
Es ist ja mal so, dass Rote Bete auf großen Beeten wachsen:-)
Wir werdens gleich morgen ausprobieren,
Lieben Dank für ein neues leckeres TopfschleckerRezept 😛
Das ist mal ein einleuchtendes Argument 😂 Ich freue mich auf jeden Fall sehr übers Probieren!