Dieser Snack besteht tatsächlich nur aus 2 Zutaten: Puffreis und geschmolzene Schokolade. Ich habe für mein Nippon gepufften Dinkel und dunkle Schokolade verwendet. Köstlich!

Somit kannst Du für dein Nippon also verwenden, was du am liebsten magst: Hauptsache gepufft! Gepuffter Reis*, gepuffter Dinkel*, gepuffter Quinoa, gepuffter Amranth, gepuffter Weizen, gepuffter Mais. Wenn Du gerade Reiswaffeln da hast, kannst Du diese auch mit den Händen zerbröseln und verwenden. Macht natürlich etwas Arbeit aber wenn der Jieper auf Nippon groß ist, ist das nebensächlich!

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Dazu brauchst Du noch leckere Schokolade: mit Vollmilchschokolade wird dein Nippon süßer und dunkler Schokolade schokoladiger. Du weißt, was ich meine. Du kannst auch weiße Schokolade, vegane Schokolade oder Schokolade ohne Zucker verwenden. Nimm deine Lieblingsschokolade für dein Nippon.

Die Arbeitsschritte? So einfach: Schokolade schmelzen, mit dem Puffreis vermischen, in eine Form gegen, auskühlen lassen. Mehr ist es nicht.
Nippon selber machen
Zutaten
- 120 g gepuffter Dinkel oder Puffreis (s.o.)
- 300 g dunkle Schokolade (süßer mit Vollmilch)
Zubereitung
- Schmelze über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle die Schokolade.
- Für das Wasserbad, füllt Du etwas Wasser in einen Topf und erhitzt dies. Stelle auf den Topf eine Schüssel aus Metall mit der zerbrochenen Schokolade und lasse sie schmelzen.
- In der Zwischenzeit nimmst Du eine Kastenform, eine Plastikverpackung oder ein kleines eckiges Backblech und legst diese mit Backpapier aus.
- Gib nun den gepufften Dinkel zur geschmolzenen Schokolade und vermische alles.
- Fülle die Schokomasse in die Form und streiche sie glatt.
- Lasse das Nippon im Kühlschrank auskühlen und fest werden.
- Hole anschließend das Nippon aus der Form. Schneide es in Quadrate oder irgendwie eckige Stücke. Wenn Du die Klinge des Messer erwärmst gleitet es leichter durch die Schokolade.

Ein Rezept genau nach meinem Geschmack: Einfach und so lecker!
Deine Doreen
Tipps für das perfekte Ergebnis
Damit das Nippon wirklich gelingt und schön knusprig wird, habe ich noch ein paar praktische Hinweise:
Wichtig ist, dass die Schokolade nicht zu heiß wird. Beim Schmelzen über dem Wasserbad sollte das Wasser nur leicht köcheln, nicht sprudelnd kochen. Zu hohe Hitze kann die Schokolade unschön werden lassen. Regelmäßig rühren und Geduld mitbringen – das lohnt sich.
Den gepufften Dinkel oder Puffreis erst dann zur Schokolade geben, wenn diese vollständig geschmolzen und schön glatt ist. Dann zügig vermengen und in die Form füllen, bevor die Schokolade zu fest wird.
Beim Schneiden hilft es, wie beschrieben die Messerklinge kurz zu erwärmen – zum Beispiel unter heißem Wasser oder mit einem Stabfeuerzeug. So gleitet das Messer sauber durch die Schokolade, ohne dass die Stücke brechen.
Wer das Nippon besonders glatt und schön haben möchte, kann die Oberseite mit dem Rücken eines Löffels glätten, bevor es in den Kühlschrank kommt. Sieht professioneller aus und macht beim Servieren mehr her.
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Häufige Fragen zum selbst gemachten Nippon
Wie lange hält sich das selbst gemachte Nippon?
Gut verpackt und kühl gelagert hält es sich problemlos eine Woche, manchmal auch länger. Im Kühlschrank bleibt es schön fest und knackig. Bei Zimmertemperatur kann die Schokolade je nach Sorte etwas weicher werden, schmeckt aber dennoch hervorragend.
Kann ich das Nippon auch ohne Kühlschrank fest werden lassen?
An einem kühlen Ort – zum Beispiel in der Nacht auf dem Campingplatz oder in einer kühlen Vorratskammer – klappt das auch ohne Kühlschrank. Im Sommer empfehle ich aber definitiv den Kühlschrank, damit die Schokolade wirklich fest wird und das Nippon seine Form behält.
Welche Form eignet sich am besten?
Eine kleine Kastenform ist ideal, weil sie gleichmäßige Stücke ergibt, die sich gut schneiden lassen. Aber auch eine Plastikbox, ein tiefes Backblech oder sogar eine mit Backpapier ausgelegte Schüssel funktionieren prima. Es muss nicht perfekt aussehen – es muss gut schmecken!
Kann ich mehrere Schokoladensorten mischen?
Absolut! Eine Mischung aus dunkler und Vollmilchschokolade ergibt ein ausgewogenes Aroma, das nicht zu süß und nicht zu herb ist. Einfach beide Sorten zusammen schmelzen und wie gewohnt verarbeiten.
Warum ich Nippon selber mache – und warum Du es auch tun solltest
Nippon war für mich als Kind schon etwas ganz Besonderes. Dieser knusprige Schokoladenriegel mit dem luftigen Innenleben war immer ein kleines Highlight. Inzwischen mache ich ihn einfach selbst – und das hat gleich mehrere Vorteile.
Erstens: Du weißt genau, was drin ist. Keine langen Zutatenlisten, keine Zusatzstoffe, keine Dinge, die man nicht aussprechen kann. Nur Schokolade und gepufftes Getreide. Das ist alles.
Zweitens: Du kannst ihn ganz nach deinem Geschmack anpassen. Magst du es sehr schokoladig und intensiv? Dann nimm 85%ige dunkle Schokolade. Lieber süßer und milder? Vollmilch oder weiße Schokolade. Oder wie wäre es mit einer Mischung aus beiden? Das ist das Schöne, wenn man selbst entscheidet.
Drittens – und das ist für mich als Campingköchin besonders wichtig: Dieses Rezept funktioniert überall. Du brauchst keinen Backofen, keine aufwändige Ausstattung, keine komplizierte Technik. Nur einen kleinen Topf, eine Schüssel, eine Form und deinen Kühlschrank. Das Nippon lässt sich also wunderbar auch im Wohnmobil zubereiten, wenn man mal Lust auf etwas Süßes hat und trotzdem nicht stundenlang in der Miniküche stehen möchte.
Und viertens: Es macht einfach Spaß. Es gibt etwas sehr Befriedigendes daran, einen bekannten Klassiker selbst herzustellen. Das fertige Ergebnis sieht toll aus, schmeckt mindestens genauso gut wie das Original – und du kannst dir zugute halten, dass du ihn komplett selbst gemacht hast.
Nippon als Geschenk aus der Küche
Selbst gemachtes Nippon eignet sich wunderbar als kleines Mitbringsel oder Geschenk. Einfach die fertigen Stücke in ein hübsches Glas legen, mit einem Band verschnüren und schon hast du ein persönliches Geschenk aus der Küche, das wirklich jeder liebt.
Gerade zu Weihnachten, Ostern oder als spontanes Dankeschön kommt so ein selbst gemachter Süßigkeitenschachtel oder ein kleines Glas mit Nippon Stücken immer gut an. Ich verschenke selbst gemachte Leckereien sehr gerne, weil ich finde, dass da ein Stück Herzlichkeit mit dabei ist. Man hat sich Zeit genommen, man hat etwas von sich gegeben. Das spüren die Beschenkten.
Für ein besonders schönes Ergebnis kannst du das Nippon in verschiedenen Schokoladenvarianten herstellen – zum Beispiel eine Reihe mit dunkler Schokolade und eine mit weißer – und diese dann zusammen verpacken. Sieht toll aus und gibt den Beschenkten direkt zwei verschiedene Geschmackserlebnisse.
Variationen: So kannst Du dein Nippon noch verfeinern
Das Grundrezept ist simpel und perfekt. Aber wer möchte, kann noch ein bisschen kreativ werden:
Eine Prise Meersalz auf die noch warme Schokolade gestreut macht aus dem süßen Snack ein kleines Geschmackserlebnis. Das Salz bringt die Schokolade so richtig zur Geltung und sorgt für eine spannende Note.
Gehackte Nüsse – zum Beispiel Haselnüsse, Mandeln oder Cashews – in die Schokoladenmasse mischen bringt noch mehr Knusperfaktor und eine nussige Tiefe.
Getrocknete Früchte wie Cranberrys, Rosinen oder Aprikosenstücke passen ebenfalls wunderbar. Sie bringen eine fruchtige Süße mit, die gut zur dunklen Schokolade kontrastiert.
Wer mag, kann die fertige Nippon Masse auch in Pralinenformen füllen und so kleine, formschöne Schokoladenstücke herstellen. Das sieht besonders schick aus und lässt sich gut portionieren.
Eine weitere Idee: Das fertige Nippon in geschmolzene weiße Schokolade tauchen und dann auf Backpapier auskühlen lassen. So entsteht ein doppelter Schokoladenmantel, der herrlich knackig und gleichzeitig süß ist.
Nippon in der Campingküche: Das perfekte Mitreisegebäck
Im Wohnmobil und beim Camping braucht man Snacks, die praktisch, haltbar und nicht zu fragil sind. Nippon erfüllt alle diese Anforderungen. Einmal zubereitet und im Kühlschrank fest geworden, hält es sich gut verpackt mehrere Tage. In einer kleinen Plastikdose transportiert übersteht es auch holprige Straßen ohne größere Verluste.
Ich mache gerne eine größere Portion, wenn wir längere Touren vor uns haben. Dann liegt die Dose griffbereit, und wann immer jemand Lust auf etwas Süßes hat, ist schnell ein Stück Nippon zur Hand. Das ist wesentlich praktischer als frische Kuchen oder aufwändige Desserts, und trotzdem fühlt es sich wie ein richtiger kleiner Snack an.
Auf langen Fahrten ist das Nippon außerdem ein prima Mittel gegen den kleinen Hunger. Zwei oder drei Stücke und man ist wieder zufrieden, ohne dass man bei der nächsten Raststätte halten müsste. Ein echter Reisebegleiter also!
Nippon als Inspirationsquelle: Was noch aus Schokolade und Puffreis entsteht
Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, fängt schnell an, das Konzept weiterzudenken. Denn das Grundprinzip – etwas Knuspriges in Schokolade einbetten und fest werden lassen – lässt sich wunderbar auf andere Zutaten übertragen.
Wie wäre es zum Beispiel mit Cornflakes statt Puffreis? Klassisch und immer lecker. Oder mit gerösteten Haferflocken? Das gibt dem Ganzen eine leicht nussige Note. Auch Popcorn – am besten leicht gesalzen – macht sich in dunkler Schokolade großartig und ergibt einen Snack, der gleichzeitig süß und salzig ist.
Wer es etwas ausgefallener mag, kann Reiswaffeln in grobe Stücke brechen und diese mit der Schokoladenmasse vermengen. Das Ergebnis ist noch luftiger als beim klassischen Nippon und hat eine ganz eigene Textur.
Und wer Lust hat, kann das Nippon auch in Stangenform gießen – zum Beispiel in Silikonformen oder in ausgehöhlte Alufolie gerollt. So entstehen kleine, handliche Schokostangen, die man prima einpacken und mitnehmen kann. Das Schöne ist: Man kann kaum etwas falsch machen. Schokolade und Gepufftes passen immer zusammen. Der Rest ist Kreativität.